Gedankenkrümel:
Warum ich mit dem Bloggen angefangen habe

Heute gibt es einen etwas ausgedehnten Gedankenkrümel auf Zeilenwanderer. Momentan ist es so, dass es vergleichsweise wenig Beiträge auf Zeilenwanderer gibt. Ich komme auch nicht mehr so regelmäßig wie früher dazu, auf anderen Blogs zu stöbern, was ich sehr schade finde. Zusammenhängen tut das mit meinem Job. Seit Mai arbeite ich Vollzeit und das in einem Unternehmen, das keine Wochenenden und Feiertage kennt.

Das klingt jetzt vielleicht etwas erschreckend, ist es aber nicht, weil die Arbeit sehr viel Spaß bringt und ich gerne zur Arbeit gehe – auch wenn das bedeutet, dass ich manchmal nicht vor halb zwölf Zuhause bin. Was ich damit sagen möchte: Es gibt seit Mai keinen geregelten Alltag mehr für mich. Jeder Tag ist unterschiedlich, egal, ob ich Zuhause bleibe oder arbeiten gehe. Die Zeiten variieren und dementsprechend schwer fällt es mir, mir Zeit für den Blog zu nehmen.

Das hat in den letzten Wochen für einigen Druck bei mir gesorgt. Ich möchte nicht, dass Zeilenwanderer stillsteht. Ich möchte mich aber selber auch nicht mit dem Bloggen stressen. Und gerade in letzter Zeit plagt mich häufig ein schlechtes Gewissen, wenn ich an Zeilenwanderer denke. Egal, ob es der Blog ist, das Lesen von anderen Blogs oder meine Aktivitäten auf Instagram und Twitter. Alles steckt gerade zurück und daher habe ich mich mit dem Gedanken auseinandergesetzt, wieso ich überhaupt mit dem Bloggen angefangen habe. Diese Gedanken möchte ich mit euch teilen.

die todeskönigin sarah beth durst

Das Hobby Bloggen: Wieso?

Die Frage ist eigentlich sehr leicht zu beantworten. Ich habe mit dem Bloggen angefangen, um über Bücher zu sprechen. Über die Bücher, die ich aktuell lese und die Bücher, die ich schon vor einiger Zeit gelesen habe. Das setze ich auch immer noch erfolgreich um: in meinen Rezensionen, mit den Herzensbüchern und den Sonntagszeilen, die hoffentlich wieder regelmäßiger erscheinen.

Gerade das Lesen anderer Rezensionen, die Bücher besprechen, die ich vor langer Zeit gelesen habe, macht mir unglaublich viel Spaß. Man taucht ein weiteres Mal in die Welt ein und erlebt sie durch einen anderen Blickwinkel. Ist euch das schon mal passiert? Mir geht es ganz besonders bei der lieben Alisa so, da sie vor kurzer Zeit Bücher gelesen hat, die ich vor mehr als sieben Jahren gelesen habe. Danke dafür Alisa, nun möchte ich unbedingt all die Bücher nochmal lesen!

Das Bloggen ist gleichzeitig auch ein Ventil für meine Gedanken. Während des Lesens oder nach dem Beenden eines Buches schwirren mit so viele Gedanken im Kopf, über die ich sprechen möchte. Sie müssen raus und da ich nicht immer meinen Liebsten mit Büchern belästigen möchte, die ihn in der Regel eh nicht interessieren, ist das Bloggen da doch schon eine tolle Möglichkeit. Vor allem wenn es Menschen gibt, die den gleichen Buchgeschmack haben wie man selbst und man sogar über das Buch diskutieren kann. Mittlerweile bin ich auch ein riesiger Fan von Buddyreads und Leserunden geworden – dort gibt es den Austausch direkt.

Ein guter Austausch bringt wiederum Vorteile mit sich, die ich zu Beginn des Bloggens nicht auf dem Schirm hatte: Es entstehen Bekanntschaften und Freundschaften. Und das ist mal eine richtig gute Sache am Bloggen. Du baust dir ein Netzwerk an Menschen auf, die genauso literaturbegeistert sind wie du. Dass ich diesen Beitrag mit »Warum ich mit dem Bloggen angefangen habe« betitelt habe, passt nun irgendwie nur noch so halb, denn es gibt noch viel mehr Gründe, wieso ich diesen Blog gestartet habe: allen voran weil es eines der schönsten Hobbies überhaupt ist. Aber gut, ich behalte den Titel nun einfach mal und schließe den Gedankenkrümel.

arwen elys dayton stronger faster and more beautiful

Mittlerweile möchte ich das Bloggen wirklich nicht mehr missen und deshalb bin ich auch etwas traurig, dass Zeilenwanderer momentan so einstecken muss. Wohl gemerkt wie auch alles andere … Man ist eben nicht für immer Studentin oder arbeitet Teilzeit. Quasi ein Nachteil des Erwachsenseins. Daher nun eine Frage an euch!

Ihr seid gefragt!

Habt ihr Tipps, wie ihr das Bloggen im Alltag integriert, wenn es keinen Rhythmus bei euch gibt? Es gibt Tage, da stehe ich um vier Uhr morgens auf und bin nachmittags Zuhause. Dann gibt es Tage, an denen ich ganz normal von acht bis siebzehn Uhr arbeite, dann wiederum auch Spätschichten und Wochenenddienste. Nebenbei schwirren mir dann noch so viele adere Dinge im Kopf umher, ich treffe mich mit Freunden, unternehme etwas mit meinem Liebsten, gehe anderen Hobbys nach und dann gibt es da auch noch die Sache namens Haushalt.

Leider kommt dazu auch noch, dass ich gerade nach Frühschichten unglaublich müde bin und keine Motivation habe, mich wieder an den Computer zu setzen. Ich wünsche mir dann einfach, dass der Tag mehr als vierundzwanzig Stunden hat. Wie macht ihr das?

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Vom Lesen und plötzlichen Stürmen

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Comments

  • Dana

    Juli 27, 2019 at 18:35
    Antworten

    Hallo Janika, schöner Post mit tollen Worten zum Bloggen. :) Ich habe tatsächlich zwischenzeitlich ein ganzes Jahr pausiert, weil ich es nicht mehr geschafft habe, Bloggen in meinen (zugegebenermaßen auch sehr vollgestopften) Alltag zu integrieren. Andere Blogs zu besuchen habe ich da schon seit Ewigkeiten schleifen lassen und ich schaffte es auch […] Read MoreHallo Janika, schöner Post mit tollen Worten zum Bloggen. :) Ich habe tatsächlich zwischenzeitlich ein ganzes Jahr pausiert, weil ich es nicht mehr geschafft habe, Bloggen in meinen (zugegebenermaßen auch sehr vollgestopften) Alltag zu integrieren. Andere Blogs zu besuchen habe ich da schon seit Ewigkeiten schleifen lassen und ich schaffte es auch nicht mehr bei denen vorbeizugucken, denen ich folgte, oder selbst Posts zu schreiben. In dem Jahr ist mir dann allerdings so in etwa auch das klargeworden, das du hier so schön beschreibst - all die Gründe, warum ich wieder angefangen habe zu bloggen. Ich habe es vermisst. Meine Gedanken zu Büchern aufzuschreiben, mich über sie mit anderen auszutauschen, die Unterhaltungen, Diskussionen, Kommentare, das Stöbern auf anderen Blogs - alles. An manchen Tagen habe ich mehr Zeit, an anderen gar keine. Bloggen ist für mich sehr zeit- und stimmungsabhängig, ich bin keine Planerin, die das fest in ihren Tag integriert. Ja, es ist zeitaufwändig. Aber wenn ich mal ein paar Tage keine Zeit dafür gefunden habe, dann vielleicht an einem freien Nachmittag, so wie jetzt. Gibt es dafür überhaupt ein Optimalrezept? Letztendlich bleibt es das wichtigste, Spaß daran zu haben. Und ich wünsche dir, dass du den behältst. :) Liebe Grüße Dana Read Less

    • Janika
      to Dana

      August 1, 2019 at 10:43
      Antworten

      Liebe Dana, herzlichen Dank für deinen superlieben Kommentar und all deine lieben Worte. Da haben wir uns ja in einer recht ähnlichen Situation befunden. Bzw. befinden wir uns noch immer, denn die Liebe zum Bloggen ist ja nicht vergangen. Hinter mir lagen ein paar sehr anstrengende und bis obenhin vollgepackte […] Read MoreLiebe Dana, herzlichen Dank für deinen superlieben Kommentar und all deine lieben Worte. Da haben wir uns ja in einer recht ähnlichen Situation befunden. Bzw. befinden wir uns noch immer, denn die Liebe zum Bloggen ist ja nicht vergangen. Hinter mir lagen ein paar sehr anstrengende und bis obenhin vollgepackte Wochen. Diese liegen nun zum Glück hinter mir und ich kriege es wieder häufiger hin, mich Zeilenwanderer und anderen Blogs zu widmen. Das freut mich sehr, denn es ist einfach das schönste Hobby :) Alles Liebe und dir weiterhin viel Spaß beim Bloggen. Janika Read Less

  • Tina

    Juni 23, 2019 at 19:32
    Antworten

    Hi Janika, seit März gehe ich nur noch "Teilzeit" arbeiten, lt. Arbeitsvertrag 35,5 h, aber im Endeffekt gehe ich tatsächlich wie vorher arbeiten und mache quasi nur Überstunden. Frühschicht, Spätschicht, Samstagsdienste. Ich kenne das. Ich weiß nicht, wie hart dein Wechsel ist, bei mir wechseln die Schichten wöchentlich, im Schnitt arbeite […] Read MoreHi Janika, seit März gehe ich nur noch "Teilzeit" arbeiten, lt. Arbeitsvertrag 35,5 h, aber im Endeffekt gehe ich tatsächlich wie vorher arbeiten und mache quasi nur Überstunden. Frühschicht, Spätschicht, Samstagsdienste. Ich kenne das. Ich weiß nicht, wie hart dein Wechsel ist, bei mir wechseln die Schichten wöchentlich, im Schnitt arbeite ich 2 Samstage im Monat. Für mich ist das human. Ich kann damit umgehen, aber wie? Das ist die Frage. Ähnlich wie Diana, führe ich ein Bullet Journal. Sonntag wird sich hingesetzt und geschaut, was die kommende Woche mit sich bringt, dann fängt die Planung an. Haushalt, Hund, lesen, 2 Blogbeiträge bitte, und Sport sind so ein Thema. Ach ja, Freunde und Familie sollten nicht fehlen, auch wenn ich das wöchentlich nicht hinbekomme. Ohne Planung geht bei mir nix. Ich lege grob fest, was, wann erledigt wird, sollte es sich aber mal einen Tag verschieben, ist das auch nicht schlimm. Das klingt easy, ist es nicht. Ein wenig Selbstdistiplin muss sein, sonst kommt man nicht zurande. Wenn es aber mal nicht geht, ich müde bin, erschöpft oder einfach den Kopf nicht frei kriege, dann ist das so. Gerade beim Bloggen. Man muss Bock drauf haben, das ist wichtig. Ich denke, liebe Janika, das pegelt sich bei dir noch ein. Lass dir Zeit. Liebe Grüße Tina Read Less

    • Janika
      to Tina

      Juni 25, 2019 at 10:30
      Antworten

      Liebe Tina, herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar. Das klingt bei dir auch nach einem spannenden Alltag. Irgendwie hat so ein Schichtdienst ja auch total was. Es wird zumindest nicht langweilig :) Ein Bullet Journal oder einen Kalender nehme ich mir wohl auch mal vor. Einfach dass ich eine Übersicht […] Read MoreLiebe Tina, herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar. Das klingt bei dir auch nach einem spannenden Alltag. Irgendwie hat so ein Schichtdienst ja auch total was. Es wird zumindest nicht langweilig :) Ein Bullet Journal oder einen Kalender nehme ich mir wohl auch mal vor. Einfach dass ich eine Übersicht habe, was noch ansteht und was wirklich wichtig ist :) Alles Liebe. Janika Read Less

  • LeseWelle

    Juni 22, 2019 at 22:30
    Antworten

    Hallo Janika, ich habe ja ein BuJo und da plane ich meistens sonntags meine nächste Woche so gut es geht vor. Generell habe ich Tage an denen ich mir komplett eine Auszeit nehme, das bleibt jede Woche gleich. Und dann schaue ich was so an anderen Dingen ansteht und plane meinen […] Read MoreHallo Janika, ich habe ja ein BuJo und da plane ich meistens sonntags meine nächste Woche so gut es geht vor. Generell habe ich Tage an denen ich mir komplett eine Auszeit nehme, das bleibt jede Woche gleich. Und dann schaue ich was so an anderen Dingen ansteht und plane meinen Blog quasi drumherum. Also wenn z.B. Freunde vorbeikommen, ist das ein Pausentag vom Blog. Wenn aber nichts sonst geplant ist nehme ich mir Zeit was am Blog zu tun. Das hilft mir sehr mich nicht zu stressen und ich habe einen Ablauf für die nächste Woche. :D Was du in deinem Beitrag erwähnt hast, beim stöbern fand ich toll, denn so geht es mir auch. Wenn ich nämlich Rezensionen von anderen zu Büchern lese, die ich auch gelesen habe gefällt mir immer am besten, der andere Blickwinkel auf das Buch. Etwas was mir besonder gefallen oder vielleicht sogar nicht gefallen hat, sieht ein anderer ganz anders und das macht richtig Spaß zu entdecken. Liebe Grüße Diana Read Less

    • Janika
      to LeseWelle

      Juni 25, 2019 at 10:28
      Antworten

      Liebe Diana, das mit dem BuJo ist eine gute Idee, ich denke, das werde ich mir auch mal überlegen. Einfach ein Kalender, in den man alles schreiben und mit dem man gut Planen kann. Danke für den Tipp :) Für mich geht das Privatleben auch definitiv vor. Und ja, du […] Read MoreLiebe Diana, das mit dem BuJo ist eine gute Idee, ich denke, das werde ich mir auch mal überlegen. Einfach ein Kalender, in den man alles schreiben und mit dem man gut Planen kann. Danke für den Tipp :) Für mich geht das Privatleben auch definitiv vor. Und ja, du hast recht: Rezensionen zu Büchern lesen, die man selbst bereits kennt, ist einfach das Beste! Alles Liebe. Janika Read Less

  • Ivy

    Juni 19, 2019 at 15:04
    Antworten

    Liebe Janika, ein wirklich wundervoller Beitrag. Was den Zeitmangel angeht, geht es mir ähnlich. Ich bin nicht ganz so eingespannt im Job, obwohl ich ebenfalls Vollzeit arbeite, mache nebenher aber noch meine Meisterausbildung was bedeutet, dass es am Wochenende in die Schule geht. Gelernt will natürlich auch werden und dann […] Read MoreLiebe Janika, ein wirklich wundervoller Beitrag. Was den Zeitmangel angeht, geht es mir ähnlich. Ich bin nicht ganz so eingespannt im Job, obwohl ich ebenfalls Vollzeit arbeite, mache nebenher aber noch meine Meisterausbildung was bedeutet, dass es am Wochenende in die Schule geht. Gelernt will natürlich auch werden und dann gibt's da noch Freunde und Familie und andere Hobbies. Alles unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer einfach. Das Bloggen ist mir inzwischen so wichtig geworden, dass ich mir ein Leben ohne meinen Blog und/oder Instagram Account kaum mehr vorstellen kann (und auch nicht möchte). Allerdings (ich blogge auch schon seit Jahren - vor meinem jetzigen Blog hatte ich bereits andere Blogs) habe ich mir schon vor Jahren angewöhnt, mich nicht mehr unter Druck zu setzen. Es ist und bleibt ein Hobby (sollte ich irgendwann die Gelegenheit haben, es zu meinem Hauptberuf zu machen, würde ich das glatt tun :D) doch solange dies nicht der Fall ist, rufe ich mir immer wieder in Erinnerung, dass ich dies hier aus einem ganz bestimmten Grund tue, nämlich um Spaß zu haben und nicht um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Wenn es dann mal eine, zwei oder drei Wochen ruhig ist, dann ist das völlig okay. Das Leben besteht eben aus vielmehr, als aus dem Blog - egal wie viel Spaß es bereitet - und wenn man ohnehin schon so wenig Zeit dafür hat, sollte man sich das bisschen Zeit, das man eben zur Verfügung hat, nicht noch dadurch "versauen", dass man sich selbst zu sehr unter Druck setzt. Manchmal leichter gesagt, als getan - aber du machst das genau richtig, in dem du dir Gedanken darüber machst, wieso du überhaupt angefangen hast mit dem Bloggen. Manchmal ist es eben einfach besser, zu den Wurzeln zurückzukehren. Ich persönlich setze mich immer dann an den Blog, wenn ich Zeit und Lust habe. Mal ist das abends nach der Arbeit, jeden Tag, mal nur am Wochenende und mal passiert auch mal eine oder zwei Wochen gar nichts. Die Lust muss ja auch vorhanden sein und gerade jetzt, wo das Wetter so traumhaft schön ist, verbringe ich die Zeit z. B. auch viel lieber draußen in der Sonne beim Lesen etc. pp. statt mich in der Wohnung vor den Laptop zu setzen. Und das ist völlig in Ordnung :-) Richtige Tipps, wie man das Bloggen am ehesten oder besten in den Alltag integriert habe ich daher nicht - ich nutze die Zeit, die ich habe (sofern ich dann auch Lust dazu habe hihi), ansonsten ist es eben auch mal ok, wenn ein paar Tage nichts auf dem Blog passiert. Ich habe aktuell z. B. noch drei Rezensionen zu schreiben - so richtig Lust habe ich wegen des Wetters allerdings nicht, daher wird das wohl noch ein paar Tage warten müssen :-) Liebste Grüße Ivy Read Less

    • Janika
      to Ivy

      Juni 21, 2019 at 13:00
      Antworten

      Liebe Ivy, wie lange hast du nur an dem Kommentar geschrieben!? Er ist ja ewig lang, aber ich freue mich ganz doll über ihn. Du sprichst so viel Wahres an! Ich kann mir gut vorstellen, dass du momentan auch sehr eingespannt bist. Gerade die Meisterausbildung stelle ich mir sehr zeitintensiv […] Read MoreLiebe Ivy, wie lange hast du nur an dem Kommentar geschrieben!? Er ist ja ewig lang, aber ich freue mich ganz doll über ihn. Du sprichst so viel Wahres an! Ich kann mir gut vorstellen, dass du momentan auch sehr eingespannt bist. Gerade die Meisterausbildung stelle ich mir sehr zeitintensiv vor, zumal du dann ja auch kein wirkliches Wochenende hast. Gerade ein regelmäßiges Wochenende vermisse ich manchmal, da es einfach wichtig ist, dass man zur Ruhe kommen und entspannen kann. Gleichzeitig denke ich aber, dass es dich und mich auch viel schlechter hätte treffen können: Immerhin machen wir ja etwas, das uns beiden gefällt oder? Ich finde, das ist schon mal etwas ganz Wichtiges. Und ja, so sehe ich das auch: Ich halte mir einfach vor Augen, wieso ich mit dem Bloggen angefangen habe und der Druck kommt in gewisser Weise, weil ich den Fokus eben nicht auf ihn lege. Denn wie du schon sagtest, gibt es deutlich Wichtigeres als Bloggen. Ich bin zum Beispiel viel lieber draußen, gehe reiten, unternehme etwas mit Freunden, Familie oder Partner. Da ist es dann manchmal etwas erschreckend, wie wenig wieder auf dem Blog passiert ist, aber eben: Es gibt einfach anderes und solange der Blog nicht stirbt, bin ich zufrieden :) Ganz liebe Grüße und vielen lieben Dank für deinen Wahnsinnskommentar! Alles Liebe. Janika Read Less

  • Ida

    Juni 16, 2019 at 13:02
    Antworten

    Liebste Janika! Ich fühle ganz arg mit dir, denn mir geht es momentan auch so. Ich finde es sehr, sehr schwierig, den Arbeitsalltag mit dem, was an Freizeit so übrig bleibt, so zu vereinen, dass nichts auf der Strecke bleibt. Ich habe auch relativ unregelmäßige Arbeitszeiten, aber meist gehe ich […] Read MoreLiebste Janika! Ich fühle ganz arg mit dir, denn mir geht es momentan auch so. Ich finde es sehr, sehr schwierig, den Arbeitsalltag mit dem, was an Freizeit so übrig bleibt, so zu vereinen, dass nichts auf der Strecke bleibt. Ich habe auch relativ unregelmäßige Arbeitszeiten, aber meist gehe ich um halb elf aus dem Haus und bin erst nach zehn Uhr abends wieder daheim. Wenigstens komme ich während der Zugfahrten hin und zurück immer noch ein wenig zum Lesen, aber zum Stöbern auf anderen Blogs und für das Schreiben von Rezensionen bleibt da nicht viel Zeit übrig. Also falls du die zündende Idee hast - lass es mich wissen, mir geht's da ganz wie dir! :D Aber vor allem eines: stress dich bloß nicht, ich freu' mich auch, wenn ich immer nur ab und zu einen wunderbaren Beitrag von dir lesen darf. Das hat dann wieder etwas ganz, ganz besonderes. *Herz* - Ida Read Less

    • Janika
      to Ida

      Juni 21, 2019 at 12:55
      Antworten

      Liebe Ida, hach ja, es gibt manchmal einfach Zeiten, da ist man mit dem Kopf einfach woanders eingespannt. Danke für deine lieben Worte. Ich möchte mich auch nicht stressen (: Alles Liebe. Janika

  • […] ist tat­säch­lich mehr, als ich er­war­tet hätte, denn Hand aufs Herz: Momen­tan komme ich kaum zum Le­sen. Umso mehr freut es mich, dass ich ges­tern einen rich­tig tollen Lese­tag hatte und nicht nur […]

  • Alina

    Juni 15, 2019 at 11:07
    Antworten

    Liebe Janika, was für ein toller Beitrag! Ich verstehe deine Situation sehr gut, denn mir ging es vor einiger Zeit ähnlich. Ich persönlich habe meinen Blog schon seit vielen vielen Jahren, damals angefangen mit Landschaft-Fotografien, die ich einfach mit der Welt teilen wollte, dann übergegangen zu Make Up & Beauty, […] Read MoreLiebe Janika, was für ein toller Beitrag! Ich verstehe deine Situation sehr gut, denn mir ging es vor einiger Zeit ähnlich. Ich persönlich habe meinen Blog schon seit vielen vielen Jahren, damals angefangen mit Landschaft-Fotografien, die ich einfach mit der Welt teilen wollte, dann übergegangen zu Make Up & Beauty, dann Fashion, dann Lifestyle. Und heute blogge ich einfach über alles was mein Herz begehrt, doch in all diesen Jahren und all diesen Phasen war ich auch des öfteren in genau derselben Situation wie du jetzt gewesen und habe mich auch oft gefragt, warum ich überhaupt mit dem bloggen angefangen habe, warum ich mir selber so einen Druck mache, warum man das ganze nicht entspannter angehen kann. Vieles ist wirklich reine Kopfsache und wenn man sich nahezu dazu zwingen muss einen Beitrag zu schreiben, dann ist es definitiv nicht richtig und dann sollte man sich selber auch einfach diese Auszeit gönnen. Mein Blog war jetzt auch 4 Wochen stillgestanden, was mir ebenso Unbehagen bereitet hat, aber ich hatte einfach keinen Kopf und keine Nerven für Beitrage, und das ist auch absolut in Ordnung so, denn hey. Manchmal kommt das Leben eben einfach dazwischen, nicht? Ich wünsche dir ein schönes Wochenende meine Liebe Read Less

    • Janika
      to Alina

      Juni 16, 2019 at 11:10
      Antworten

      Liebe Alina, ich glaube, das ist auch einer der Schlüsselpunkte, durch die man die Freude am Bloggen nicht verliert: über das Schreiben, was einem gefällt. Ich glaube auch, dass der Kopf da eine große Rolle spielt. Gleichzeitig ist es halt auch einfach schade. Also man hat halt nicht nur einen […] Read MoreLiebe Alina, ich glaube, das ist auch einer der Schlüsselpunkte, durch die man die Freude am Bloggen nicht verliert: über das Schreiben, was einem gefällt. Ich glaube auch, dass der Kopf da eine große Rolle spielt. Gleichzeitig ist es halt auch einfach schade. Also man hat halt nicht nur einen Druck und gewisse Erwartungen an sich selbst, sondern man möchte es ja auch. Das ist halt das, was mich am meisten ärgert: Dass ich Bloggen und Lesen möchte, aber nicht recht dazu komme. Alles Liebe. Janika Read Less

  • Buchperlenblog

    Juni 14, 2019 at 6:17
    Antworten

    Huhu liebe Janika! :) Das klingt auf der einen Seite total spannend mit deinen unterschiedlichen Tagen, aber auf der anderen Seite wäre das wohl gar nichts für mich. :D Ich sehe es übrigens ähnlich wie Frank. Die Hauptsache ist, dass du dich nicht stressen lässt, wenn du eben mal ein paar […] Read MoreHuhu liebe Janika! :) Das klingt auf der einen Seite total spannend mit deinen unterschiedlichen Tagen, aber auf der anderen Seite wäre das wohl gar nichts für mich. :D Ich sehe es übrigens ähnlich wie Frank. Die Hauptsache ist, dass du dich nicht stressen lässt, wenn du eben mal ein paar Tage mal nicht zum bloggen kommst. Ich nutze auch immer die Zeitfenster, die sich auftun, das muss reichen. :) Alles liebe! Gabriela Read Less

    • Janika
      to Buchperlenblog

      Juni 16, 2019 at 11:07
      Antworten

      Liebe Gabriela, ja, es hat Vor- und Nachteile und ich kann mich ganz gut mit den Schichten arrangieren. Nur eben das Bloggen und Lesen leidet etwas. Ich lasse mich auch nicht wirklich stressen, wenn es nicht passt, dann passt es nicht – es ärgert mich nur, dass es eben manchmal […] Read MoreLiebe Gabriela, ja, es hat Vor- und Nachteile und ich kann mich ganz gut mit den Schichten arrangieren. Nur eben das Bloggen und Lesen leidet etwas. Ich lasse mich auch nicht wirklich stressen, wenn es nicht passt, dann passt es nicht – es ärgert mich nur, dass es eben manchmal nicht passt, weißt du? Ich habe jetzt aber gemerkt, dass es ich wieder aktiv lese und blogge, wenn ich mal ein Wochenende habe – ergo zwei freie Tage hintereinander. Das reicht auch schon :D Alles Liebe. Janika Read Less

  • Tanja

    Juni 13, 2019 at 21:54
    Antworten

    Liebe Janika, mit dem bloggen habe ich angefangen, nachdem ich von einer Schreibreise zurück war und mich gefragt habe, ob denn alles aus diesen fünf Tagen (und alles andere vorherige geschriebene auch) wirklich immer nur in meinen Notizbüchern bleiben soll oder ob es vielleicht dem ein oder anderen Freude bereiten könnte, […] Read MoreLiebe Janika, mit dem bloggen habe ich angefangen, nachdem ich von einer Schreibreise zurück war und mich gefragt habe, ob denn alles aus diesen fünf Tagen (und alles andere vorherige geschriebene auch) wirklich immer nur in meinen Notizbüchern bleiben soll oder ob es vielleicht dem ein oder anderen Freude bereiten könnte, wenn ich es irgendwo lesbar zur Verfügung stelle. Und seitdem blogge ich... mit kleinem Lesepublikum, dafür aber mit sehr viel Freude. Dazu kommt noch das Vergnügen, über gelesene Bücher zu schreiben, ehrlich gesagt weiß ich nicht so genau, warum ich das tue, es freut mich einfach, es zu tun. Vielleicht nerve ich dadurch meinen Bekanntenkreis etwas weniger als vorher mit detaillierten Buchbeschreibungen über Bücher, die keiner von ihnen liest... :) Liebe Grüße Tanja Read Less

    • Janika
      to Tanja

      Juni 16, 2019 at 11:05
      Antworten

      Liebe Tanja, das ist aber auch ein toller Grund mit dem Bloggen anzufangen. Einmal angefangen fällt es auch schwer, wieder mit dem Bloggen aufzuhören, finde ich. Mir macht es auch besonders viel Spaß über Bücher zu schreiben, die ich gelesen habe und mich über sie auszutauschen :) Alles Liebe. Janika

  • Frank

    Juni 13, 2019 at 12:56
    Antworten

    Hey, Janika, ich gebe zwar zu, dass ich etwas geregeltere Arbeitszeiten habe, aber das Problem, dass irgendwann das Bloggen wegen anderer Dinge auf der Strecke bleibt, das kenne ich natürlich auch. Und ich habe mich deswegen früher immer fürchterlich gestresst. Und, so banal das klingt, das lasse ich heute eben einfach […] Read MoreHey, Janika, ich gebe zwar zu, dass ich etwas geregeltere Arbeitszeiten habe, aber das Problem, dass irgendwann das Bloggen wegen anderer Dinge auf der Strecke bleibt, das kenne ich natürlich auch. Und ich habe mich deswegen früher immer fürchterlich gestresst. Und, so banal das klingt, das lasse ich heute eben einfach bleiben. ;-) In erster Linie bloggen wir doch alle, weil wir es wollen, nicht, weil wir es müssen. Und es gibt auch immer Dinge, die wirklich wichtiger sind als ein Blog. Und auch die Leserschaft wird es verkraften, wenn mal die eine oder andere Woche kein Beitrag erscheint, ohne deshalb in Scharen davonzulaufen. Zwischendurch ergeben sich halt doch immer wieder mal Zeitfenster, in denen man einen Beitrag zusammenklöppeln kann. Und wenn man in diesen Momenten gerade keine Motivation oder Inspiration verspürt, na, dann lässt man es eben und wartet auf das nächste Zeitfenster, das bestimmt kommt. Kurz gesagt kann ich Dir wenig Tipps zur Strukturierung des Schreibens geben, aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es schon ein riesiger Fortschritt ist, wenn man sich wegen des Bloggens keinen mentalen Stress macht. :-) Liebe Grüße Frank Read Less

    • Janika
      to Frank

      Juni 16, 2019 at 11:04
      Antworten

      Lieber Frank, vielen Dank für deine Worte. Vielleicht habe ich mich im Text selbst etwas ungünstig ausgedrückt, richtig stressen tue ich mich mit dem Bloggen nicht. Wenn es nicht klappt, dann klappt es nicht und ich möchte auch nicht etwas posten, das vom Inhalt her weniger qualitativ ist. Ich finde […] Read MoreLieber Frank, vielen Dank für deine Worte. Vielleicht habe ich mich im Text selbst etwas ungünstig ausgedrückt, richtig stressen tue ich mich mit dem Bloggen nicht. Wenn es nicht klappt, dann klappt es nicht und ich möchte auch nicht etwas posten, das vom Inhalt her weniger qualitativ ist. Ich finde es nur einfach schade, dass Beruf und Hobby etwas kollidieren. Ich habe jetzt aber schon gemerkt, dass es mir hilft, wenn ich einmal zwei Tage hintereinander frei habe – das ist bei mir oft nicht der Fall – und dass ich in zwei Tagen etwas mehr runterkommen und auch am Blog produktiver sein kann. Von daher Daumen drücken, dass ich regelmäßig zwei Tage aufeinander frei habe :) Alles Liebe. Janika Read Less

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